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Die perfekte Verpackung – geht das überhaupt?

Die perfekte Verpackung – geht das überhaupt?

Häufig wird das Thema Verpackung in einem Atemzug mit Müll genannt. Und Müll kann ja gar nichts Positives sein. Am besten sei es, man würde nur noch unverpackte Ware anbieten und kaufen.

Klingt auf den ersten Blick doch logisch. Stimmt’s? Es gibt mittlerweile ja auch viel Unverpackt-Läden, wo dies durchaus vorbildlich umgesetzt wird. Einfach mit einem eigenen Gefäß hingehen, befüllen und fertig. Kein Müll!

Ein Traum, der an vielen Stellen der Republik auch schon gelebt wird. Stellen wir uns nun vor, wir würden das System auf unsere Supermärkte und Discounter oder gleich die ganze industrielle Produktionskette übertragen, merken wir schnell, dass das System auch Grenzen hat. Nehmen wir aber den Gedanken von Müllvermeidung und Wiedernutzung der Verpackung doch als einen sinnvollen Weg mit, den jeder von uns auch gehen kann. So können wir Tragetaschen – tatsächlich auch Plastiktüten – mehrfach nutzen. Wir nutzen Glasbehälter, um Marmelade oder Obst einzukochen. Selbst Kunststoffeisbehälter werden als Gefäße zum Einfrieren oder für die Ordnung im Keller oder der Garage genutzt. Sauber.

In vielen Fällen gibt es auch tolle Mehrwegsysteme, die die Verpackung mehrfach nutzen. Ein klassisches Beispiel dafür sind die Glasflaschen der Mineralbrunnen oder Brauereien.

Schauen wir uns doch einmal zu Hause unseren Abfall an. In Mitteleuropa und insbesondere in Deutschland sind wir ja richtige Müllexperten geworden – zugegebener Weise sind wir auch vom Gesetzgeber und den Entsorgungsbetrieben ein wenig dazu gezwungen worden.

Hier gibt es hervorragende Lösungen, die es uns ermöglichen sehr hohe Recyclingquoten zu erzielen. Beispielsweise sind Glasverpackungen oder Papier- und Kartonverpackungen mit einem eigenen Kreislaufsystem gesegnet. Das macht es für den Verbraucher sehr einfach, diese Produkte auch dem Recycling zuzuführen.

Aber auch der verpönte „Gelbe Sack“ hat seine Berechtigung. Es gibt einfach Aufgabenstellungen, die sich heute noch nicht mit nachwachsenden Materialien zufriedenstellend lösen können. Wenn diese Kunststoffmaterialien gesammelt und getrennt werden, können diese wiederverwertet werden, ohne dass sie ins Meer gelangen, deponiert oder verbrannt werden und dadurch Schaden in der Natur anrichten. Darunter fallen selbstverständlich auch die Weißblechmaterialien. Weitergehende Informationen findet Ihr auch unter https://www.muelltrennung-wirkt.de/.

Das schlimmste, was wir der Umwelt antuen können ist, dass die hergestellten Produkte verderben oder gar nicht beim Verbraucher ankommen. Hier werden wertvolle Ressourcen ge- und verbraucht, nur damit das Produkt oder das Lebensmittel ungenutzt auf dem Müll landet. Die Schutz-, Transport- und Darreichungsfunktion der Verpackung leistet in jedem Fall einen wertvollen Beitrag, Foodwaste zu verhindern.

Selbst das „nervige“ Einwegpfand trägt dazu bei, dass wertvolle Materialien zentral gesammelt und dann recycelt werden.

„Das klingt ja nach heiler Welt“, mögen jetzt einige sagen. Bis hierher ist das auch so, wenn sich jeder daranhält. Leider ist hier häufig der Umgang mit der Verpackung das Problem. Kunststoff oder Metall brauchen in der Natur ewig, um sich zu zersetzen. Meist landet der Kunststoff irgendwann in Gewässern oder als Mikroplastik in unseren Böden. Hier haben wir alle eine Aufgabe zu lösen. Und zwar bevor der Müll in der Natur landet.

Biomüll, der zu Hause oder kommerziell kompostiert wird, führt wichtige Nährstoffe in unsere Böden zurück. Wenn auch hier korrekt getrennt und der Kompost im weiteren Verlauf entsprechend gehandhabt wird, ist Biomüll eigentlich gar kein Müll, sondern Nährstoff, aus dem die Natur dann wieder neue Kraft sammelt, um zu wachsen. Dabei wird der freigesetzte Kohlenstoff wieder in den Pflanzen gebunden. Ein Kreislauf par excellence.

Was bleibt am denn dann überhaupt noch an „böser“ Verpackung übrig?

Grundsätzlich gibt es ja erst einmal keine „böse“ Verpackung. Es gibt nur Packstoffe, für die es keine sinnvolle Recycling-Lösung gibt. Auch hier sollten wir vorsichtig sein mit jeder Verteufelung von einzelnen Materialien. Es gibt Dinge, die lassen sich heute nur mit speziellen Materialien schützen, die dann leider nicht wiederverwendet werden können. Das können dann schon mal mehrlagige Kunststofffolien oder speziell beschichtete Materialien sein. Sofern dies nicht vermeidbar ist, sollten wir schauen, dass so wenig wie möglich davon eingesetzt wird. Nach der Verwendung werden die nicht recycelten Materialien thermisch verwertet, so dass wir die darin gebundene Energie teilweise nutzen können. Dabei ist selbstverständlich darauf zu achten, dass dabei keine schädlichen Emissionen ausgestoßen werden. Nicht ideal, aber zumindest ein Kompromiss.

Für diese Materialen gilt es ganz besonders an nachhaltigen Alternativen zu forschen, so dass entsprechende Produkte schnellstmöglich getauscht werden können. Solange dies nicht möglich ist, sollte daran gearbeitet werden, die eingesetzte Menge zu reduzieren.

Wie sieht aber nun die perfekte Verpackung aus?

Ideal wäre es doch, wenn die Verpackung nur noch aus Nährstoff und Wertstoff bestehen würde. Der Wertstoff (z.B. Karton) bleibt im Kreislauf und wird immer wieder recycelt. Bei Karton ist das beispielsweise bis zu 25mal möglich. Währenddessen bleibt der beim Wachstum des Baumes aus der Luft gebundene Kohlenstoff in der Papierfaser. Styropor oder andere Kunststoffmaterialien können durch alternative Materialen, wie beispielsweise MycoComposite™, das aus Pilz-Myzel und Hanfresten besteht, ersetzt werden. Das sogenannte Mushroom® Packaging bindet während der Nutzung ebenfalls eine Menge Kohlenstoff (bei Hanf ist das beispielsweise viermal mehr als bei Holz). Nach der Nutzung kann die Myzelverpackung einfach kompostiert werden – zu Hause im eigenen Garten oder über die Biotonne. Damit führt Mushroom® Packaging wertvolle Nährstoff zurück in den Boden.

Das klingt nach einer verdammt guten Lösung. Stimmt. Allerdings sind die Einsatzmöglichkeiten nicht universell. Sehr gut lassen sich damit Produkte beim Transport schützen. Auch als Setverpackung, bei der mehrere Einzelprodukte zusammengefügt werden, ist das eine tolle Lösung. Die isolierende Wirkung des Materials, macht es auch im Bereich von temperaturempfindlichen Waren oder als Transportbox einsatzfähig.

Weitere Informationen findet Ihr unter www.grown.bio.

 

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